Schnalsthal

Heute zählt das Schnalstal (früher Schnalsthal) zu einem der touristenreichsten Ziele im Vinschgau. Bekannt ist es sicherlich durch das Schloss Juval, welches dem berühmten Bergsteiger Reinold Messner gehört.

Auch der Anbau von Wein und Äpfeln bis auf Gletscherhöhe fasziniert das Schnalsthal und ist somit eine der wenigen Regionen mit solch einer ausgeprägten Vegetation. Der nördliche Teil des Schnalsthals gehört zum Texelgruppe Naturpark. Durch das Schnalstal fließt der Schnalser Bach, der im oberen Teil des Tales zu einem Stausee gestaut wird. Dort liegt auch der höchstgelegene Ort des Schnalstals, Finailhöfe (1953 m).

Der Windersportort Kurzras bietet mit dem Skigebiet Schnalsthal eine gesamt Pistenlänge von 35 km auf einer Höhe von 2011 m bis 3212 m. Das Skigebiet bietet eine der ältesten Sesselliftanlagen, die Schnalstaler Gletscherbahn. Das Skigebiet zählt zur Ortler Skiarena, durch den Gletscher, sind manche Pisten das ganze Jahr befahrbar.

In der Nähe wurde am 19.09.1991 die berühmte Gletschermumie Ötzi gefunden. Im Schnalsthal gibt es zu dieser Thematik zwei Ausstellungen auf denen man unter anderem mehr über den 5300 Jahre alten Mann erfahren kann. Die "Ötzi-Showgalerie" befindet sich an der Talstation der Schnalsthaler Gletscherbahn.

Der Bahnhof Schnalsthal (zwischen Naturns und Staben), ist zwar liebevoll restauriert worden, wird heute aber nur noch als Kreuzungsstelle der neuen Vinschgerbahn genutzt. Hier kann man also nicht ein- oder aussteigen. Jedoch gibt es dort einen Jugend und Erlebnisbahnhof, an dessen Öffnungszeiten man auch heute noch ausnahmsweise am Bahnhof Schnalsthal austeigen kann.